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· von Sebastian Kolpert

AnyDesk wird teurer – was kleine Betriebe jetzt tun können

AnyDesk wird teurer? So prüfst du dein Verlängerungsangebot und vergleichst zwei Wege: verlängern oder Kolbersdesk ab 3 € im Monat. Mit ehrlichen Grenzen.

AnyDesk wird teurer – was kleine Betriebe jetzt tun können

Kurz gesagt: Wenn AnyDesk (oder ein ähnliches Fernwartungsprogramm) zur Verlängerung teurer wird, musst du nicht sofort wechseln, aber du solltest rechnen. Prüfe das Angebot gegen die aktuelle Preisliste, zähle, wie viele Geräte und gleichzeitige Verbindungen du wirklich brauchst, und vergleiche zwei Wege: verlängern oder eine Lizenz für unseren Dienst Kolbersdesk (ab 3 € im Monat). Hier steht, worauf du achten solltest.

Warum die Verlängerung ein guter Zeitpunkt zum Rechnen ist

Bei Jahreslizenzen wie bei AnyDesk schaut man meist erst hin, wenn die Rechnung im Postfach liegt. Dabei legt der Hersteller die Tarife fest und kann sie zur Verlängerung ändern: Nutzerzahl, verwaltete Geräte und gleichzeitige Verbindungen sind oft getrennt begrenzt. Ein kleiner Betrieb mit zwei, drei Leuten und ein paar Kundenrechnern braucht davon meist wenig, zahlt aber für ein Paket, das für größere Teams gebaut ist.

Deshalb lohnt sich vor jeder Entscheidung ein kurzer Check. Auf konkrete Beträge gehe ich hier bewusst nicht ein: Schau in dein Verlängerungsangebot und in die aktuelle Preisliste des Herstellers, denn nur dort stehen die Zahlen, die für dich gelten.

Dein Bedarf in fünf Fragen

  1. Wie viele Personen steuern gleichzeitig fremde Rechner fern? Das ist meist die Zahl, auf die es ankommt, nicht die Zahl der Mitarbeiter.
  2. Wie viele Geräte stehen im Adressbuch, und wie viele davon brauchst du wirklich?
  3. Brauchst du unbeaufsichtigten Zugriff, also Zugriff auf Rechner, an denen niemand sitzt?
  4. Welche Systeme sind dabei: Windows, Linux, Android?
  5. Was kostet dich ein Ausfall, wenn die Verbindung einen Vormittag lang nicht klappt?

Zwei Wege nebeneinander

1. Verlängern, vielleicht nachverhandeln

Der einfachste Weg, wenn die Erhöhung moderat ist und du mitten in einem Projekt steckst. Frag nach einem kleineren Tarif. Rabatte sind oft befristet, rechne also mit dem Preis im zweiten Jahr.

2. Kolbersdesk

Kolbersdesk ist unser eigener RustDesk-Server mit eigenem Client, betrieben in einem Rechenzentrum in Deutschland. Du kaufst eine Lizenz nach gleichzeitigen Nutzern und Laufzeit:

Gleichzeitige Nutzer6 Monate12 Monate
118,00 €36,00 €
555,00 €85,00 €
1085,00 €145,00 €

Einzelne Monate gibt es für 1 Nutzer zu 3,00 €; alle Preise inklusive Mehrwertsteuer. Größere Pakete bis 25 gleichzeitige Nutzer findest du auf der Seite. Nach der Bestellung bekommst du deinen Key per Mail, dazu die Installationsanleitung und den Vertrag zur Auftragsverarbeitung.

Ehrliche Grenzen von Kolbersdesk

  • Windows-Warnung: Wir zahlen keine Code-Signatur. Windows zeigt deshalb beim Download oder Start eine Warnung. Das hält die Lizenz günstig; die Anleitung erklärt, wie du die Warnung einordnest.
  • Android: Den Vermittlungsdienst startest und stoppst du dort selbst. Unter Windows läuft er dauerhaft.
  • Key nur auf der steuernden Seite: Das gesteuerte Gerät braucht keinen Key, das Gerät, das die Verbindung startet, schon.
  • Kein Konzern-Funktionsumfang: Wer zentrale Rechteverwaltung, Protokollierung oder Telefonsupport braucht, ist bei einem großen Anbieter besser aufgehoben.

Wann welcher Weg passt

  • Verlängern: Du nutzt viele Funktionen des Herstellers und der Preis ist für dich in Ordnung.
  • Kolbersdesk: Du steuerst mit wenigen Leuten Rechner von Kunden oder Familie und willst eine planbare Jahresgebühr.

Zum Dienst: Wenn du Kolbersdesk ausprobieren willst, findest du Tarife und Anleitung auf desk.kolbers.de. Bei Fragen schreib uns an info@kolbers.de.

Übrigens: Kolbersdesk basiert auf der Open-Source-Software RustDesk.